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JETTER Fahrschule GmbH
Robert Jetter
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Email: robert.jetter@fahrschule-jetter.ch

 

 

Prüfungs- und Fahrangst

Für die meisten Menschen ist  Autofahren eine ganz normale Sache. Sie sind mit der Mobilität aufgewachsen, haben bereits mit dem Verkehrspolizisten im Kindergarten Abläufe im Straßenverkehr gelernt. Später benützten Sie  das Dreirad, das Trottinett, die Rollschuhe oder das Fahrrad bis hin zum Moped.  

Im Normalfall wurden mit den Eltern Ausflüge unternommen oder man war jahrzehntelang  Mitfahrer im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dies sind die besten Voraussetzungen, um den potenziellen Stress und Angst auslösende Faktoren im Straßenverkehr zu meistern. Da der Mensch nicht als Autofahrer und den damit verbundenen Geschwindigkeiten konstruiert ist, muss er sich im Laufe der Lernphase langsam an diese Gegebenheiten  gewöhnen.

Folgende Abläufe oder Gegebenheiten können bei Fahrschülern/innen Unsicherheiten oder Ängste auslösen:

  • Dichtes Auffahren des nachfolgenden Fahrzeuges beim Anfahren in einer Steigung.
  • Fahrsteifenwechsel im dichten Verkehr
  • Stadtverkehr
  • Autobahnfahrten
  • Tunnelfahrten
  • in Waschanlagen
  • Einparken
  • Einsatz von Polizei-, Feuerwehr- und Ambulanzfahrzeugen mit akustischen Signalen
  • Fahren im Schnee oder bei schlechter Witterung und Sicht
  • die praktische Fahrprüfung
  • die erste Fahrstunde

In der Fahrschule ist es aber wichtig, sich seinen Ängsten  zu stellen und sich Schritt für Schritt wieder mit den Angst auslösenden Situationen zu konfrontieren.  Die gefürchteten Situationen können bewältigt werden, wenn man anfängt, das Vermeiden zu vermeiden.

Angst  ist ein notwendiges menschliches Grundgefühl wie Freude, Trauer, Wut, Scham usw., welches sich bei bedrohlichen Situationen als Besorgnis und Erregung äußert. Bei Angst sind die auslösenden körperlichen Symptome:  Erhöhte Aufmerksamkeit  (Seh- und Hörvermögen werden verbessert), erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit usw. Diese Symptome sind von großer Bedeutung und helfen uns, unsere Leistungen zu verbessern.

Diese sinnvollen, wahrscheinlich angeborenen Reaktionen, welche uns auch im Straßenverkehr  vor Gefahren und Unfällen schützen, klingen meist relativ schnell ab. Alle Fahrschüler verspüren beim Ablegen ihrer Fahrprüfung eine gewisse  Nervosität und Angst. Selbst Artisten oder Schauspieler, welche wochenlang täglich ihre Vorstellung präsentieren, sind vor jedem Auftritt angespannt. Also: Eine „gesunde“ Angst verhilft uns zu besseren Einschätzungen und Resultaten und kann sogar in bestimmten Fällen lebensrettend sein!

Je besser Sie auf die Fahrprüfung vorbereitet sind (man führt mit der Reserve), desto besser können Sie ihre Bedenken auf ein normales Niveau senken. So müssen Sie sich nur noch auf die Besorgnis vor dem Experten einstellen. Auf unbekannte Personen reagieren wir meist mit Vorsicht, Ablehnung oder Angst,  da wir wissen, dass der „unbekannte Experte“ Entscheidungsfreiheit besitzt, deren wir uns machtlos ausgeliefert fühlen.  Mit diesen schlechten Bauchgefühlen ist die Beziehungsebene zwischen Proband und Experte meist gestört. Dies sind aber alles evolutionsbedingte „Streiche“, die uns unser Unterbewusstsein spielt.

Versuchen Sie es mit einem Lächeln und stellen Sie sich mit ihrem Namen vor. Oder denken Sie:“Aha das ist er nun. Sieht auch nicht schlimmer aus als mein Lehrmeister“.

Meiden Sie die Einnahme  von  Medikamenten, die nicht vom Arzt verschrieben wurden. Sie beeinträchtigen die Reaktion und das Sehvermögen und sind natürlich verboten.

Ich bin überzeugt, bei richtiger und seriöser Vorbereitung werden Sie ihre Fahrprüfung in  Schaffhausen, Basel, Sion, Wettingen, im Albisgütli,  in Regensdorf oder anderswo in der Schweiz bestehen.

Viel Glück und denken Sie daran: „Planen-Beobachten-Anzeigen-Handeln“

 

 

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